Blick über den Tellerrand: Opera
Ich habe soeben mein etwas zickiges Windows 7 RC durch Windows 7 Professional ersetzt. Folglich brauchte ich einen neuen Browser. Der Internet Explorer, der mitgeliefert ist, ist ja nicht zum aushalten.
Bis heute war im allgemeinen für mich nur der Firefox der einzige akzeptable Browser: Schlank, zuverlässig und einfach zu bedienen. Allerdings: Wenn man ihn mit einigen netten Funktionen wie einer Schnellstartseite aufpeppen will, muss man sich Add-Ons herunterladen. Diese werden von Drittanbietern angeboten und jeder hat da auch seine eigenen Ansichten, wie die Updates derer zu installieren sind. Schönes Choas hat man dann irgendwann. Opera hingegen bringt viele “Erweiterungen” von Haus aus mit. Und von ein Paar coolen Features bin ich recht begeistert

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Die Tableiste:
Diese sieht auf den ersten Blick so aus wie die vom Firefox. Allerdings ein kleiner Rechtsklick offenbart eine sehr schöne Option: Tableiste nach unten links oder rechts verschieben. Wenn sie an die Seite geschoben wird, besteht sie nicht mehr aus langweiligen Reitern, sondern Miniaturansichten der Seiten. Sähe ja sonst auch total bescheuert aus. Vor allem ist das in heitigen Zeiten deshalb sinnvoll, weil sich Notebooks im 16:9 Format immer mehr verbreiten. So lässt sich der vorhandene Platz ganz einfach viel effektiver Nutzen.

Der eingebaute Mail Client:
Sie kennen das? Sie suchen eine bestimmte Mail und möchten das zügig tun. Also geht man auf web.de oder wo auch immer und guckt eine Mail nach der anderen durch. Klick – Drei Sekunden warten – hm war sie wohl doch nicht – wieder klick- drei sekunden warten. Nach zwanzig überprüften Mail ist mehr als eine Minute mit warten vergangenund man ist langsam genervt. Das liegt ganz einfach daran, dass bei jedem Klick die Mail vom Server angefordert wird. Und leider ist der Server nicht nur für SIE da. Ein Paar tausend andere Nutzer sind tatsächlich der Meinung, dass sie auch mal ihre Mails checken müssen. Also sagt der Server: “Immer der Reihe nach!”. Nun wird sicher der ein oder andere sagen: Nimm doch den Thunderbird (oder MS Outlook Express etc….). Ja stimmt. Speziell der Thunderbird kommt dann bei der Einrichtung mit Fragen wie: “Pop3-Server eingeben” What the fuck ist ein Pop3-Server? Naja, ich als Informatiker weiß es, aber weiß das auch der Ottonormal User? Gut, mit ein bisschen googlen findet man schell heraus, was nun eingeben muss. Aber muss das sein? Bei dem eingebauten Mail Client von Opera musste ich nur meine EMailAddresse eingeben und mein Passwort. Von da kümmerte sich Opera um alles. Und außerdem löscht Opera nicht wie Thunderbird in der Standarteinstellung die Mails vom Server löscht, nachdem sie herunter geladen wurden. So hat man immer noch ein BackUp für den Fall der Fälle
Natürlich stellen sich bei allem Hurra-Geschreie von mir zwei Fragen: Wie sieht es mit der Sicherheit aus? Nun die meisten populären Anbieter wie web.de oder gmx.de haben einen eingebauten Virenscanner, so dass die Wahrscheinlichkeit sich gleich einen Virus mi herunter zu laden gering ist. Und nun zur zweiten Frage: Woher weiß der Client welchen Downloadserver er benutzen soll? Gute Frage. Ich weiß es ehrlich gesat auch nicht. Aber die Anzahl der populären Mail-Anbieter (GMail, Hotmail, web.de usw. ) ist an der Hand abzuzählen. Gut möglich, dass Opera eine entsprechend kleine Tabelle mitbringt. Aus diesen beiden Aspekten lässt sich natürlich feststellen: Opera sollte vor allem für gewöhnlich Freemail Konten erwendet werden. Andere “Anbieter” wie z.B. der Arbeitgeber könnten sowohl ernsthafte Sicherheits-Probleme als auch Probleme bei der Bedienung verursachen. Ansonsten ist das Ding sehr zu empfehlen, wenn man sich mehr Komfort bei der Verwaltung von Mails sich wünscht, aber wenig vom Mailverkehr versteht.
Und das beste zum Schluss:
Opera gibts für Windows, Linux, MacOS, Solaris, BSD… blablabalba